Trotz des Einbau meines Bypass in die Tankentlüftung, hält der Benzingeruch verstärkt an! Meine Recherche zu dem Thema Kraftstoff Diffusion aus Benzinschläuchen ergab einen neuen Aufschluss zu dem Thema.
Im Gespräch mit Mirko Busch und der Kontrolle, sind wir uns einig geworden es gibt kein Leck im Kraftstoffsystem und es kann nur noch an den Benzinschläuchen liegen. Die verbaute PIERBURG Benzinpumpe liefert einen konstanten Druck von 5bar und kann in der Spitze oder bei Bedarf auch noch mehr Druck erzeugen.
Mirko Busch hat also einen Benzinschlauch verbaut, welcher diesen Druckbereich abdeckt , Standart nach DIN 73379 Typ A , dieser kann einen Arbeitsdruck von 10bar standhalten. Der Benzinschlauch ist aus NBR (Nitrilkautschuk) hergestellt und wird seit Jahrzenten als Kraftstoffleitungen eingesetzt!
Da sich aber die Kraftstoffe verändert haben und in der heutigen Zeit einen hohen Ethanolanteil im E5, E10 beinhalten! Wurde ein neuer Benzinschlauch entwickelt, welcher für Fahrzeuge eingesetzt wird, in denen der Benzinschlauch durch Innenbereiche verlegt werden muss. z.B. in Booten oder Wohnmobilen, also dort wo ein ausgasen von Kraftstoffmolekülen nicht erwünscht ist!
Die DIN 73379 wurde um den Zusatz -3E ergänzt und bezeichnet so den Benzinschlauch welcher eine niedrige Permeation hat.
Dieser Benzinschlauch wird aus FPM (Fluorkautschuk) im Aufbau mit ECO (Epichlorhydrin-Kautschuk) und AR als Verstärkung hergestellt.
Ich habe mir also den Cohline 2240 gekauft, welcher der DIN 73379-3E entspricht und den Druckbereich 10bar abdeckt und diesen verbaut!









Um die neuen Kraftstoffschläuche möglichst einfach durch den vorhandenen Kanal nach vorne zu bekommen, habe ich sie zunächst mit einem 8-mm-Doppelnippel und passenden Einohrschellen mit den alten Kraftstoffleitungen verbunden.
Anschließend habe ich die Verbindung und den Schlauch großzügig mit Silikon benetzt und die neue Leitung vorsichtig durch den Kanal nach vorne gezogen. Es hat tatsächlich perfekt funktioniert!
Das Ganze habe ich sowohl für den Vor- als auch für den Rücklauf durchgeführt. Mit geeigneten Abklemmzangen konnte ich die alten Kraftstoffleitungen anschließend verschließen, sodass nur eine sehr geringe Menge Kraftstoff in die daruntergelegten Lappen laufen konnte.
Die benutzten Lappen habe ich danach umgehend aus der Garage entfernt.
Schraubschellen liefern nicht immer ein gutes Ergebnis , wie hier auf dem Foto zu sehen ist!

Für die endgültige Befestigung der neuen Kraftstoffschläuche kamen Oetiker-Einohrschellen zum Einsatz. Die verbauten Schläuche haben einen Innendurchmesser von 7,3 mm und einen Außendurchmesser von 13,5 mm.
Damit sind die neuen Kraftstoffleitungen sauber verlegt und sicher befestigt.
