Der (E) Rückspiegel

Da die Kühlereinheit bei unseren Ness Buggy die Sicht nach hinten versperrt, soll eine Kamera das Problem lösen. Ein System was ich als (E) Rückspiegel bezeichnen würde, ist nach langem hin und her gefunden. Ich habe mich für eine DashCam mit umfangreicher Ausstattung entschieden.
– Speicherkartenslot bis 256 GB
– Frontkamera in UHD 4K (2160p)
– Rückfahrkamera in 1080p
– Wifi mit App-Anbindung zur Kontrolle der Aufnahmen
– IPS-Display
– Parkraumüberwachung
Diese Ausstattung und das schmale Desing überzeugte mich zum Kauf.

Da ich den Monitor wie einen normalen Rückspiegel nutzen wollte, musste für den Rohrrahmen zunächst eine passende Halterung gebaut werden. Dafür habe ich mehrere Halteschellen aus Aluminium auf den richtigen Durchmesser aufgefräst und an den Stirnseiten jeweils etwa 2 mm abgenommen, um eine sichere Klemmung zu erreichen.

Ein Edelstahlblech in passender Breite diente anschließend als Grundträger für den „Spiegel“, also das Display der Dashcam. Zum Schluss wurde alles mit Keramiklack-Matt lackiert und montiert.

Leider musste ich bei der Montage feststellen, dass meine Positionierung nicht wie geplant funktionierte. Wenn ich den (E) Rückspiegel so anbringe, dass er bündig mit der Dachkante abschließt und die Frontkamera frei nach vorne zeigt, hätte ich zusätzlich eine kleine Schutzscheibe gegen Regen montieren müssen.
Dabei zeigte sich jedoch ein weiteres Problem, dass gesamte Konstrukt würde direkt im Luftstrom der Kühlereinheit stehen und den Fahrtwind nach unten ablenken.

Das war mir so nicht bewust, und wie groß der (E) Rückspiegel dadurch tatsächlich ausfällt. Also hab ich die Position so gewählt, dass der (E) Spiegel geschützt hinter der Dachkante ist.

Um alles Zubehör, wie GPS Modul, Netzteil und die Überlängen an Kabel zu verstecken, kam mir die Idee eine Art Blenden anzufertigen und alles auf die Rückseite zu packen. Passt alles dahinter perfekt!